ELVIRA LAUSCHER

Ein hungriger Wolf trifft auf ein Schaf – das Ende scheint vorbestimmt. Doch in „Ein Schaf fürs Leben“ im Akademietheater ist das Ende nicht vorhersehbar.
„Hunger, Hunger, Hunger“ murmelnd kommt Wolf (Giorgio Vindini) auf die Bühne, die durch weiße Styroporschnipsel-Häufchen winterlich anmutet. Das schwarz geschminkte Gesicht unter der grauen Zipfelmütze verzieht sich zur schmatzenden Schnute als er das Schaf entdeckt. Dieses wird von Claudia Steiner hervorragend gespielt, die gekonnt zwischen Ängstlichkeit, Lebenslust und Naivität changiert. Mal versteckt sie sich ängstlich, dann lässt sie sich vom „Dichterwolf“ umgarnen.

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