Regie

Als Ästhetizismus bezeichnet man eine Lebens- und Kunstanschauung,  die dem Ästhetischen einen absoluten Vorrang vor anderen Werten einräumt, insbesonder der Kunst des Theaters.

Schon seit Anbeginn der Menschen, haben sich diese mit dem Spiel als Erfahrungsgewinn, Spiel um zu Lernen, Spiel als Bewältigung von Lebensprozessen beschäftigt und gelten deswegen als „homo ludens“.

Doch auch dieser Prozess hat Regeln, weshalb seit zirka hundert Jahren Regelhalter, Spielleiter als Regisseur/in gelten.

Ein relativ junger Beruf also.

An der adk-ulm dauert die Ausbildung zum Regisseur/in vier Jahre.
Im ersten Jahr, dem Basisjahr, studieren alle Studenten/innen der Fachrichtungen Schauspiel, Regie, Dramaturgie und Theaterpädagogik  gemeinsam.

Es werden Grundkenntnisse in den Bereichen Darstellung, Improvisation, Ensembletraining, Bewegung, Sprechen und Theatergeschichte erlernt. Dieses Jahr schließt mit einer Orientierungsprüfung ab.

Diesem Orientierungsjahr folgt ein dreijähriges theoretisches und praktisches Fachstudium, in dem dramaturgische, theatergeschichtliche, theatermethodische Fragestellungen sowie Themen aus Kunstphilosophie und Ästhetik behandelt werden.
Durch praktische Übungen, szenische Arbeiten, Regieassistenzen und eigene Regiearbeiten werden praktische Aspekte und Notwendigkeiten der Ausbildung abgedeckt.

Üblicherweise endet die Ausbildung mit einer Abschlußarbeit mit Diplom, welches zudem die Möglichkeit eines weiteren Studiums bietet.

Da Theater eine expensive Kunstform darstellt, ist der Weg ohne Regiestudium in einem Theater als Regisseur/in zu arbeiten nahezu ausgeschlossen.

  Studiengänge
1 Dramaturgie
2 Theaterpädagogik
3 Regie
4 Schauspiel